Es besteht in den meisten Fällen aus zwei (bis max. vier) Photovoltaikmodulen, welche auf einem Balkon, einer Terrasse oder im Garten montiert werden können. Ein Komplettset beinhaltet u. a. neben den Solarmodulen selbst eine Einspeisesteckdose und einen Mikro-Wechselrichter. Die Unterkonstruktion zur Montage kann ebenfalls bereits mit im Set enthalten sein oder bei Bedarf optional dazu gekauft werden.
Balkonkraftwerke sind eine gute Wahl für Wohnungseigentümer und Mieter, die nicht über die Möglichkeit und ausreichenden Platz auf ihrem Dach verfügen, um eine Photovoltaikanlage zu installieren. So lässt sich auch ohne eigenes Hausdach ein Teil des eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken.
Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk?
Die Mini-Solaranlage ist vergleichsweise einfach auf einer Terrasse, an der Außenseite eines Balkons oder einer Fassade zu installieren. Im Betrieb erzeugt ein Balkonkraftwerk Solarstrom, der den Strombezug aus dem Netz verringert. Die Module leiten den erzeugten Strom über den vorhandenen Wechselrichter und die Einspeisesteckdose – auch bekannt als Energiesteckdose - ins Netz, von wo aus er von anderen Steckdosen genutzt werden kann. Um so viel Sonnenenergie wie möglich nutzbar machen zu können, sollten die Module gänzlich gen Süden ausgerichtet werden.
Zudem ist, wenngleich die Nutzung mit Schuko-Stecker (Schutzkontaktstecker) erlaubt ist, die Verwendung von Energiesteckdosen empfohlen. Dies insbesondere deshalb, weil die Gefahr der Überlastung deutlich geringer ausfällt.
Der Anschluss einer Stecker-Solaranlage an das Stromnetz eines Gebäudes muss in jedem Fall von einer Fachkraft durchgeführt werden. Die Hersteller geben für Solarmodule in der Regel eine Nutzungsdauer von mindestens 25 Jahren an. Die konkreten Garantiebedingungen sollten Sie dem Datenblatt entnehmen. Im Durchschnitt kann ein Modul etwa 250 bis 280 kWh pro Jahr erzeugen. Rechnerisch ergibt ein Modul mit 250 bis 280 kWh Jahresertrag bei einem angenommenen Jahresverbrauch von 1.500 kWh einen Anteil von rund 17 bis 19 % des Verbrauchs. Der Ertrag hängt von Ausrichtung und Standort ab. Selbst genutzt wird nur der Strom, der zeitgleich verbraucht wird. Dabei belaufen sich die Anschaffungskosten auf 400 bis 1.000 Euro. Informieren Sie sich in unserem Shop über die aktuellen Preise für Balkonkraftwerke.
Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk?
Die Mini-Solaranlage ist vergleichsweise einfach auf einer Terrasse, an der Außenseite eines Balkons oder einer Fassade zu installieren. Im Betrieb erzeugt ein Balkonkraftwerk Solarstrom, der den Strombezug aus dem Netz verringert. Die Module leiten den erzeugten Strom über den vorhandenen Wechselrichter und die Einspeisesteckdose – auch bekannt als Energiesteckdose - ins Netz, von wo aus er von anderen Steckdosen genutzt werden kann. Um so viel Sonnenenergie wie möglich nutzbar machen zu können, sollten die Module gänzlich gen Süden ausgerichtet werden.
Zudem ist, wenngleich die Nutzung mit Schuko-Stecker (Schutzkontaktstecker) erlaubt ist, die Verwendung von Energiesteckdosen empfohlen. Dies insbesondere deshalb, weil die Gefahr der Überlastung deutlich geringer ausfällt.
Der Anschluss einer Stecker-Solaranlage an das Stromnetz eines Gebäudes muss in jedem Fall von einer Fachkraft durchgeführt werden. Die Hersteller geben für Solarmodule in der Regel eine Nutzungsdauer von mindestens 25 Jahren an. Die konkreten Garantiebedingungen sollten Sie dem Datenblatt entnehmen. Im Durchschnitt kann ein Modul etwa 250 bis 280 kWh pro Jahr erzeugen. Rechnerisch ergibt ein Modul mit 250 bis 280 kWh Jahresertrag bei einem angenommenen Jahresverbrauch von 1.500 kWh einen Anteil von rund 17 bis 19 % des Verbrauchs. Der Ertrag hängt von Ausrichtung und Standort ab. Selbst genutzt wird nur der Strom, der zeitgleich verbraucht wird. Dabei belaufen sich die Anschaffungskosten auf 400 bis 1.000 Euro.
Unterschied zwischen einer PV-Anlage und einem Balkonkraftwerk
Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke arbeiten im Wesentlichen nach dem gleichen Prinzip. Das Licht der Sonne, das auf die Solarzellen fällt, wird als Gleichstrom ausgegeben und in Wechselstrom umgewandelt. Die Leistung eines Balkonkraftwerks ist jedoch begrenzt. Der von einer großen, auf dem Dach montierten Solaranlage erzeugte Strom, welcher nicht genutzt wird, wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Menge des vom Balkonkraftwerk erzeugten Stroms ist deutlich geringer und wird ins Hausnetz eingespeist, von wo er direkt verbraucht wird.
Unterschied zwischen einer PV-Anlage und einem Balkonkraftwerk
Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke arbeiten im Wesentlichen nach dem gleichen Prinzip. Das Licht der Sonne, das auf die Solarzellen fällt, wird als Gleichstrom ausgegeben und in Wechselstrom umgewandelt. Die Leistung eines Balkonkraftwerks ist jedoch begrenzt. Der von einer großen, auf dem Dach montierten Solaranlage erzeugte Strom, welcher nicht genutzt wird, wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Menge des vom Balkonkraftwerk erzeugten Stroms ist deutlich geringer und wird ins Hausnetz eingespeist, von wo er direkt verbraucht wird.
Was muss bei einem normkonformen Betrieb eines Balkonkraftwerks beachtet werden?
Balkonkraftwerke ermöglichen auch Mieterinnen und Mietern, Solarstrom selbst zu nutzen. Vor der Installation ist die Zustimmung der Hauseigentümer erforderlich, da die Anbringung der Solarmodule eine bauliche Maßnahme darstellt. Zudem muss das Gerät beim örtlichen Netzbetreiber sowie bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister angemeldet werden. Geschieht dies nicht, sind Strafzahlungen an den Netzbetreiber zu leisten. Diese belaufen sich laut Gesetz auf zehn Euro im Monat pro Kilowatt installierte Leistung. Dieses Bußgeld wird nach § 21 (MaStRV) verhängt.
Der Betrieb eines Balkonkraftwerks ist in Deutschland gesetzlich stark vereinfacht worden. Eine gesonderte Anmeldung beim örtlichen Netzbetreiber ist für steckerfertige Solaranlagen (bis 800 Watt Wechselrichterleistung und max. 2.000 Watt Modulleistung) nicht mehr erforderlich. Die einzige Pflicht besteht in einer kurzen, kostenlosen Online-Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Auch ein vorhandener alter Stromzähler bremst Sie nicht aus: Dieser darf übergangsweise rückwärts laufen, bis er vom Netz- bzw. Messstellenbetreiber bei Bedarf kostenfrei ausgetauscht wird.
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Für einen normkonformen Betrieb müssen zudem die DIN VDE Normen eingehalten werden. Diese sind zwar keine Gesetze, spiegeln jedoch den aktuellen Stand der Technik wider. Bei Nichteinhaltung dieser Normen müssen die Nutzer mit rechtlichen Nachteilen rechnen. Beispielsweise, wenn das Stromnetz überlastet wird. Es gilt folgende Normen einzuhalten:
Die wichtigsten VDE-Normen im Überblick
- Die Vornorm DIN VDE V 0100-551-1 regelt die Anforderungen an die Art eines Anschlusses, über den das Balkonkraftwerk zusätzlich zur öffentlichen Stromversorgung betrieben wird. Dabei können Anlagen mit einer Leistung von maximal 600 W in einen vorhandenen Endstromkreis eingebunden werden. Auch wenn die Installation mittlerweile vom Endverbraucher (bei Leistungen bis 600 W) durgeführt werden darf, ist das Hinzuziehen einer Fachkraft ratsam.
- Die VDE Norm DIN VDE-V0628-1 regelt die Energiesteckvorrichtung mit Schutzkontakt
- Die VDE Anwenderregel VDE-AR-N 4105 regelt die technischen Mindestanforderungen, die Wechselrichter von Balkonkraftwerken bis zu 600 W erfüllen müssen. Dieser muss mit einem NA-Schutz ausgestattet sein, der dafür sorgt, dass bei einem Spannungsabfall des Hausnetztes der Stecker des Balkonkraftwerks spannungsfrei geschaltet wird. Demnach handelt es sich hierbei um eine Schutzvorrichtung direkt am Balkonsolargerät.
Was muss bei einem normkonformen Betrieb eines Balkonkraftwerks beachtet werden?
Balkonkraftwerke ermöglichen auch Mieterinnen und Mietern, Solarstrom selbst zu nutzen. Vor der Installation ist die Zustimmung der Hauseigentümer erforderlich, da die Anbringung der Solarmodule eine bauliche Maßnahme darstellt. Zudem muss das Gerät beim örtlichen Netzbetreiber sowie bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister angemeldet werden. Geschieht dies nicht, sind Strafzahlungen an den Netzbetreiber zu leisten. Diese belaufen sich laut Gesetz auf zehn Euro im Monat pro Kilowatt installierte Leistung. Dieses Bußgeld wird nach § 21 (MaStRV) verhängt.
Der Betrieb eines Balkonkraftwerks ist in Deutschland gesetzlich stark vereinfacht worden. Eine gesonderte Anmeldung beim örtlichen Netzbetreiber ist für steckerfertige Solaranlagen (bis 800 Watt Wechselrichterleistung und max. 2.000 Watt Modulleistung) nicht mehr erforderlich. Die einzige Pflicht besteht in einer kurzen, kostenlosen Online-Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Auch ein vorhandener alter Stromzähler bremst Sie nicht aus: Dieser darf übergangsweise rückwärts laufen, bis er vom Netz- bzw. Messstellenbetreiber bei Bedarf kostenfrei ausgetauscht wird.
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Für einen normkonformen Betrieb müssen zudem die DIN VDE Normen eingehalten werden. Diese sind zwar keine Gesetze, spiegeln jedoch den aktuellen Stand der Technik wider. Bei Nichteinhaltung dieser Normen müssen die Nutzer mit rechtlichen Nachteilen rechnen. Beispielsweise, wenn das Stromnetz überlastet wird. Es gilt folgende Normen einzuhalten:
Die wichtigsten VDE-Normen im Überblick
- Die Vornorm DIN VDE V 0100-551-1 regelt die Anforderungen an die Art eines Anschlusses, über den das Balkonkraftwerk zusätzlich zur öffentlichen Stromversorgung betrieben wird. Dabei können Anlagen mit einer Leistung von maximal 600 W in einen vorhandenen Endstromkreis eingebunden werden. Auch wenn die Installation mittlerweile vom Endverbraucher (bei Leistungen bis 600 W) durchgeführt werden darf, ist das Hinzuziehen einer Fachkraft ratsam.
- Die VDE Norm DIN VDE-V0628-1 regelt die Energiesteckvorrichtung mit Schutzkontakt
- Die VDE Anwenderregel VDE-AR-N 4105 regelt die technischen Mindestanforderungen, die Wechselrichter von Balkonkraftwerken bis zu 600 W erfüllen müssen. Dieser muss mit einem NA-Schutz ausgestattet sein, der dafür sorgt, dass bei einem Spannungsabfall des Hausnetztes der Stecker des Balkonkraftwerks spannungsfrei geschaltet wird. Demnach handelt es sich hierbei um eine Schutzvorrichtung direkt am Balkonsolargerät.